Mobile Reporting – die neue Form des Journalismus

 

Smartphones haben unser Leben stark bereichert. Jetzt sorgt eine neue Form des Journalismus für Wirbel: „Mobile Reporting.“ Mit dem Smartphone sollen blitzschnell ganze Beiträge gestaltet werden.

Mobile Reporting eine Definition:

 

Mobile Reporting (mobile journalism) beschreibt eine journalistische Tätigkeit mittels Smartphone. Der/die ReporterIn ist hierbei für Bild, Moderation, Ton und Schnitt gleichzeitig verantwortlich. Das Videomaterial wird aufgenommen, auf dem Handy geschnitten und der Beitrag kann direkt an die Redaktion gesendet werden.

 

Was braucht es um Mobile Reporter/In zu werden?

 

Ein Smartphone mit möglichst guter Bildqualität und viel Speicherplatz. Mut zum Alleingang und Spontanität. Spaß am Schneiden, Vertonen und Gestalten von Beiträgen. Auf Apple Geräten gibt es bereits ein Schnittprogramm vorinstalliert: „iMovie“. Für Android Anwender bieten sich Apps wie „Video Editor“ an.

 

Die besten Apps um Videos auf dem Smartphone zu schneiden

 

Für Interviews eignet sich ein Smartphone Stativ oder ein Selfie Stick. Letzteres ist bei langen Interviews nicht empfehlenswert, da der Arm nach einer Zeit anfängt zu schmerzen.

 

Hier zB ein Selfie Stick mit Stativ

 

Ein Mikro mit eigenem Logo macht gleich einen besseren Eindruck. Als Anfängermodell eignet sich dieses hier besonders gut:

Einsteiger Modell: IK Multimedia iRig

 

Der Selbstversuch:

Ich habe insgesamt 15 Beiträge mittels Smartphone gedreht. Es war teilweise anstrengend aber auch sehr spannend. Bei Mobile Reporting Beiträgen ist es extrem wichtig, so viel Material wie möglich zu sammeln. Speziell wenn man ein Interview mittels Selfie Stick filmt: Hier kann es schon mal passieren, dass der Stick immer weiter in Richtung Boden wandert und am Ende nur die Hälfte des Interviewpartners aufgenommen wurde.

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Mein erster Mobile Reporting Beitrag, mithilfe von einem Selfie Stick, ĂĽber den Surfworldcup in Podersdorf 2016.

Ich persönlich habe meinen Job als Mobile Reporterin sehr genossen. Es tut einfach gut aufgrund des kleinen Smartphones nicht extrem aufzufallen. Mit einem Smartphone erregt man einfach viel weniger Aufmerksamkeit als mit einem Film Team. Ich musste mir oft kreative Lösungen einfallen lassen da ich eigentlich immer alleine unterwegs war.

Vorteile Mobile Reporting

Ein Smartphone ist viel leichter als eine große Kamera. Es kann aus der ganzen Welt live berichtet werden. Das Mobiltelefon ermöglicht durch schlaue Tools und Apps schnelles und kostengünstiges Arbeiten. Bei Interviews sind die befragten Personen in der Regel entspannter, da das Smartphone weniger Aufmerksamkeit erregt als eine große Filmkamera. Die Interviewsituation ist darüber hinaus auch intimer, da außer Mobile ReporterIn und InterwiewpartnerIn niemand im Raum sein muss.

 Nachteile Mobile Reporting

Um eine große Reportage zu drehen reicht ein Smartphone nicht aus. Dafür müssen die Files auf dem Laptop zwischengespeichert werden. Der Akku kann Mobile ReporterInnen auch schnell einen Strich durch die Rechnung machen. Videos brauchen sehr viel Speicherplatz. Das Schneiden von Beiträgen auf dem Smartphone erfordert viel Geduld, da alles sehr klein gehalten ist.

 

Fazit:

Mobile Reporting hat den Journalismus definitiv bereichert. In Zukunft werden immer mehr Medienunternehmen mit Mobile Reportern arbeiten, da diese Form des Journalismus wirtschaftlicher ist  und auch mehr Nähe ermöglicht.

 

Links:

 

 

 

 

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